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Zur Geschichte vom Newroz

Am 21. März findet das kurdische Neujahrsfest statt, das bedeutendste und von Sagen umwobene Fest für dieses Volk.

Die Sage erzählt vom persischen Tyrannen Zuhak, der auf seinen Schultern zwei äußerst schmerzhafte Tumore hatte, aus denen zwei Schlangen herauskamen, um sich von seinem Gehirn zu ernähren. Die Ärzte wußten keinen Rat und keiner war in der Lage, ihn zu heilen oder seine Schmerzen zu lindern. Satan riet dem Tyrannen, jeden Tag zwei Gehirne von Jünglingen auf die Wunden zu legen. Der Tyrann hatte aber Mitleid mit den Opfern und begann, das Gehirn der Jünglinge mit jenem von Schafen zu ersetzen. Die dem Tod entronnen Jünglinge zogen sich in die Berge zurück. In der Stadt lebte der Schmid Kawa, dessen Söhne vom Tyrannen ermordet worden waren. Kawa machte aus seiner Schürze einen Wappen und rief damit die Bewohner der Berge zusammen, mit denen er den Palast des Tyrannen angriff und den Tyrannen tötete. Dies geschah laut der Überlieferung am 21. März des Jahres 612 v. Chr. (fällt geschichtlich mit der Einnahme der assyrischen Hauptstadt Ninive zusammen). Die Kurden sehen Kawa als ihren Vater an und die junge Bergbevölkerung als ihre Ahnen an; der 21. März wurde deshalb zum Neujahrsfest (Newroz).

Vor vielen tausend Jahren herrschte über das Volk der Meder ein assyrischer mit Namen Duhak. Nachdem er seinen eigenen Vater ermordet hatte, wuchsen ihm eines Tages zwei Schlangen aus den Schultern.
Diese Schlangen mussten täglich mit den Hirnen von zwei Knaben gefüttert werden. Auf diese Weise verloren viele Familien ihre Söhne. Das Volk konnte die Grausamkeit des Tyrannen nicht mehr ertragen. Zwei Wächter Duhaks gaben den Schlangen insgeheim Schafhirn statt Menschenhirn zu fressen und brachten die jungen Menschen in die Berge und Ferieduhn, der Tapfere, lehrte sie den Kampf. Viele Jahre vergingen, bis eines Nachts in der Nacht vom 20. auf den 21. März- überall auf den Bergen als Signalfeuer entfacht wurde. Die Kämpfer kamen unter der Führung Feriduns von den Bergen und vereinten sich mit dem Volk mit Kawa, dem Schmied, an seiner Spitze. Sie griffen Duhaks Palast an und Kawa erschlug mit seinem Hammer den despotischen Herrscher. Ein riesiges Feuer wurde entzündet und Duhak hineingeworfen. Auf den Gipfeln der Bergen wurden Feuer entfacht, um im ganzen Land die Freudenbotschaft vom Tod des Tyrannen und der neuen Freiheit zu verkünden. - Seit diesem Tag ist Newroz der Tag der Befreiung und der Freiheit.

Quelle: www.gfbv.it


Am 19.März wurde in Wien das heurige traditionelle Newrozfest unter Beiteiligung von einigen Tausend Kurden gefeiert.
Bei der Veranstaltung sind neben kurdischen und türkischen Musikern auch Folklore Gruppen aus Kindern und Jugentlichen bestehend aufgetreten.
Viele Gastredner unter anderem auch aus der Österreichischen Politik haben mit ihren Beiträgen den Abend bereichert.